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Welche Mittel gegen Hundezecken gibt es und welche sind sinnvoll?

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Posted by Karin B. on 18. Oktober 2011 at 09:00

Jedes Jahr aufs Neue müssen Tierbesitzer den Kampf gegen Zecken beim Hund wieder aufnehmen. Dabei hat man die Wahl zwischen den unterschiedlichsten Mitteln, die im Einzelhandel angeboten werden. Doch nicht jede Methode zur Zeckenbekämpfung vertreibt die blutsaugenden kleinen Biester tatsächlich. So wird beispielsweise bei vielen Zeckenhalsbändern bemängelt, dass sie lediglich rund um den Hals wirken, aber nicht – oder kaum – auf dem restlichen Körper. Eine andere Möglichkeit sind Zeckensprays, die man direkt auf den geliebten Vierbeiner sprüht. Allerdings mögen das viele Hunde nicht, sodass es von Vorteil ist, Einmal-Handschuhe anzuziehen, das Mittel darauf zu sprühen und anschließend das Fell des Tieres damit einzureiben. Hier ist es empfehlenswert, das Mittel regelrecht einzumassieren, wobei natürlich keine Stelle ausgelassen werden darf.

Eine weitere Variante sind Zeckenshampoos. Diese nützen in der Regel nur bei bereits bestehendem Befall. Hier steht man allerdings vor dem Problem, das die ganze Prozedur nicht nur sehr aufwendig ist, sondern das viele Hunde keinesfalls vom Waschen und Einshampoonieren begeistert sind. Im schlimmsten Falle sind Bad und Herrchen danach nasser als der Hund und die Zecken erfreuen sich ihres Lebens. Bei den vielen, unterschiedlichen Zeckenmitteln ist es ratsam, diese zunächst einmal am eigenen Hund zu testen. Immerhin verträgt nicht jedes Tier dasselbe Mittel. Dazu kommt, dass viele Vierbeiner ein Problem mit den Duftstoffen haben, die in diesen Produkten enthalten sind. Des Weiteren sind einige dieser Mittel regerechte `chemische Keulen`, weshalb man sich immer die Inhaltsstoffe einmal genauer ansehen und bei Bedarf auch nachfragen sollte. Neben den diversen Mitteln, die es im Einzelhandel gibt, sagt man diversen Hausmittelchen ebenfalls eine Zecken bekämpfende Wirkung nach. So schlagen beispielsweise einige Hundebesitzer die regelmäßige Einnahme von Hefetabletten vor. Auch Knoblauchöl und Leinöl (zum Einnehmen) finden Verwendung. Eine weitere Methode ist das Einreiben des Vierbeiners mit Apfelessig oder mit Kokosöl. Hier gibt es als Nebeneffekt noch ein schönes, glänzendes Fell. Andere Hundehalter sind von ätherischen Ölen aus beispielsweise Eukalyptus, Citronella und Lavendel begeistert. Hiervon werden wenige Tropfen genommen und mit Wasser vermischt. Anschließend wird der Hund damit täglich besprüht. Doch ganz gleich, zu welchem Mittel man greift, zunächst einmal sollte es vorsichtig ausprobiert werden. Schließlich ist es immer möglich, dass der eigene Hund diese oder jene Mittel wortwörtlich nicht riechen kann und deshalb fast `durchdreht`. Oder es wird ein bestimmtes Produkt nicht vertragen. Dazu kommt, dass nicht jedes Mittel bei allen Hunden gleichermaßen anschlägt, sodass auf Zeckenzange und Co. eben doch nicht verzichtet werden kann.

Und hier noch ein paar Linktipps:

clickerhunde.com – interessante Seite über Hundetraining

www.medpets.de – Gegen Zecken beim Hund

Mein persönlicher Favorit - forum.deine-tierwelt.de

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